Ein VR6 macht Karriere
(Wie kommt mein Corrado zum Film?)
22.-24.2.2001
Eines Tages klingelte mein Telefon, genauer gesagt, vorgestern. Robert vom CCG erzählte mir, daß ein Filmteam einen roten Corrado für Filmaufnahmen benötigt. Ah ja. Warum? Na weil er schön aussieht. Oh, die Leute vom Film kennen sich also auch aus in der Autobranche ;-).

...das Eingangsschild, denn ich war wohl einer der ganz wenigen, die es doch zeitig geschafft haben. Na gut, warten. Ein Mensch vom Film meint, warten wäre das wichtigste dort. Nach einigen Pappbecher Kaffee und (echt guten) Käsebrötchen sollte ich dann auch schon tätig werden. "Stellnse ma dat Audo hinner den Rennwagen".

Nachdem ich einen Schlachtplan ausgearbeitet habe, wie ich das bewerkstelligen könnte, setzte ich also den Corrado hinter den anderen roten Flitzer. Mein Corrado ist schneller, pöh. Aber das ist nicht schwer, der Rennwagen hat nämlich wohl nicht viel Motor drin.


So, nachdem wir mal einen Blick über den Set geworfen haben, wenden wir uns wieder dem Hauptdarsteller zu. Aber nein, was passiert denn da ganz am Anfang? Aaaah, er fährt meinen Corrado platt. Dumm gelaufen, beim zurücksetzen hat er wohl den Pöller übersehen. Danke. Bin bedient.

Kriegense bezahlt. Ja, ok, aber freuen tu ich mich trotzdem nicht.

Und so isses halt passiert. Hat zurückgesetzt und den Steil aus der Erde nicht gesehen. Der Mann konnte aber zur Seite springen, puuh (stimmt nit). Aber sonst...
Put the light on me! The show must go on. Und es war eine schöne Show...

Der Corrado stand immer im Mittelpunkt, Wahnsinn. Der, der gerade aus dem Auto steigt, ist ein englischer Schauspieler, keine Ahnung wie er heißt, aber ich weiß, daß er meine Stoßstange platt gemacht hat. Naja, eine von dieser Perspektive nicht sichtbare, doch größere Schramme...

Nun kommt das Double zum Einsatz. Scheiben raus, auf Motorhaube gelegt und Film ab.


Eine Schlußaufnahme darf natürlich nicht fehlen, der Doublecorrado vorn unter dahinter mein Corrado...

Es war ein toller Tag, schweinekalt, tierisch früh, aber ein angenehmes Filmteam, interessante Dinge und im großen und Ganzen alles toll, mal von der Beule abgesehen... Der Brand in der Firma (ganz am Anfang) konnte nach einiger Zeit unter Kontrolle gebracht werden, war auch interessant anzusehen ;-).
Am Samstag ging es weiter. Ohne mich. Aber mit meinem Auto. Naja, war schon ein komisches Gefühl... Aber das Auto ist wieder da, frisch geputzt, alles nicht so schlimm ;-).
Der Film zum Ansehen: